SPD Fahrt nach Berlin im Frühling 2013

 

Foto: Petra Simons

Ein Artikel von der Fahrt unter dem Link zur "Niederrheinzeitung".

http://www.niederrheinzeitung.de/aktuell/politik/7590-erlebnisreiche-berlinreise


Der Ortsverein unterstützt Klage gegen BEX

Der SPD Ortsverein Xanten unterstützt die Klage des Bündnisses gegen die Energiefabrik
Xanten (BEX) nicht nur ideell sondern auch finanziell mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 500 EUR.
300 EUR stellt der Ortsverein zur Verfügung und zusätzlich hat ein SPD-Mitglied noch den Betrag um 200 EUR erhöht. Damit erinnert die Xantener SPD noch einmal daran, dass sie bei allen Beschlüssen im Rat der Stadt Xanten gegen den Bebauungsplan Nr. 14 "Bioenergiezentrum" gestimmt hat.

Wir hoffen, dass die Klage gegen dieses unsinnige Projekt zum Erfolg führt!

Mit freundlichen Grüßen
gez. Karsten Knipping
SPD Ortsverein

Besuch des Unterbezirksparteitages in Wesel

Eine Gruppe SPD - Mitglieder besuchten in Wesel den Unterbezirksparteitag.

Quelle:  Niederrheinzeitung Petra Simons 2012.08.24 

Ebenfalls anwesend war Hannelore Kraft, die Ministerpräsidentin von NRW.

2012-08-29 ub wesel mit hannelore

Quelle:  Niederrheinzeitung Petra Simons 2012.08.24

Leserbrief zum Nibelungen(h)ort/Siegfriedmuseum

26.07.2012

Während der Xantener Bürgermeister beträchtliche Mühen aufbrachte, den ihm persönlich
unliebsamen ersten Museumsleiter aus dem Amt zu bekommen, wurde Ende 2011 von der
Tourist Information Xanten (TIX) eine Stelle als „Wissenschaftlicher Manager/-in und
Assistent/-in in der Geschäftsleitung“ annonciert – welches Berufsbild das auch immer sein
mag. Das Stellenprofil war beachtenswert, nur Nibelungenkenntnis wurde nicht abgefragt. Laut
TIX bewarben sich viele, und aus einer mit Sicherheit qualifizierten Bewerbergruppe wurde
dann für einen Kandidaten entschieden, der den Spagat zwischen Klompenführung und
Nibelungenrezeption hinbekommen sollte. Mit jeder Pressemitteilung freute sich der zunächst
nur als Praktikant Beschäftigte mehr auf seine neue Wohnstätte Xanten und die dortige
Zukunft. Und mit Übernahme der Verantwortung ab 1. Juli durfte der neue TIX-Assistent dann
auch Kino machen. Schön, wenn man bereits bestehende erfolgreiche Programme
weiterführen darf.
Nur zwei Wochen später war es aber dann doch nicht so wie bislang verlautet. Eine ganz
andere „Wunschkandidatin“ habe nun „dem Arbeitsmarkt überraschend schnell zur Verfügung“
gestanden. Und die, „mit der Thematik sehr verbunden“, soll jetzt nicht nur das Siegfried-
sondern auch noch das Stiftsmuseum „vermarkten“. Na, da kann der Bischof in Münster ja
dankbar sein für die fleißigen Leute von der TIX. Und der LVR zittert sicher jetzt schon ob des
angedrohten „Gegengewichts“ zum Römermuseum: Mit Geschichte aus der Zeit, in der
Siegfried „der Sage nach in Xanten“ gelebt haben soll. Sensationell, doch gibt es vor Ort dazu
nichts, eben weil es eine Sage ist. In Worms hat man das verstanden und der eigentliche
„Nibelungen(h)ort“ als Museum zur Rezeptionsgeschichte hätte ähnliche professionelle
Unterstützung verdient. Aber das kriegen die Xantener Tourismusvermarkter sicher irgendwie
auch noch hin, denn „ohne TIX geht nix“. Hauptsache Mittelaltergedöns, wenn man es nicht so
genau nimmt mit Lyriker Durs Grünbeins Unterschied zwischen Mozart und Mozartkugeln.
Oder vielleicht sind es aber doch nur die Dilettanten aus Xanten?


Dr. Ralph Trost
Leitung Museum Nibelungen(h)ort Xanten Mai 2007-Juni 2012

Neues aus dem Landtag in Düsseldorf

Xanten-Wardt.

Die neue Landesregierung in Düsseldorf hat ihre Arbeit aufgenommen. Wie diese aussieht und welche Themen dem Kabinett um Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann am meisten unter den Nägeln brennen, darüber informierte jetzt Staatssekretär Dr. Ulrich Krüger als Gast einer offenen Vorstandssitzung der Xantener SPD im Landhaus Wardt.

Mit ordentlichem Rückenwind
Weitere Themen waren die bevorstehenden Wahlen im Bund (2013), in den Kommunen (2014) und die Bürgermeisterwahl (2015). Dass die Genossen diese Aufgaben mit ordentlichem Rückenwind angehen können, verdanken sie laut Krüger vor allem Hannelore Kraft: „Man sagt, der Sieg hat viele Väter, in diesem Fall hat er eine Mutter.“

Nicht zuletzt durch die sehr niedrige Wahlbeteiligung von 25 Prozent bei der Wahl des Duisburger Oberbürgermeisters alarmiert, will die rot-grüne Landesregierung die von der CDU ins Leben gerufene Entkoppelung von Rats- und Bürgermeisterwahl rückgängig machen. „Das war ein verhängnisvoller Fehler. Die Bürger nehmen Rat und Bürgermeister als ein Team wahr, möchten nicht im Jahr darauf erneut wählen“, erklärte das ehemalige Voerder Stadtoberhaupt.

Dafür ist allerdings eine Verlängerung der Wahlperiode für die Räte auf sechs Jahre erforderlich, um dann im Jahre 2020 mit Ablauf der fünfjährigen Amtszeit der Bürgermeister erstmals einen gemeinsamen Termin zu ermöglichen.

Weiteres Thema ist die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Kommunen im Lande. 22 Milliarden Euro betragen alleine deren Dispokredite, dazu kommen noch einmal 23 Milliarden Euro an langfristigen Verbindlichkeiten. „Die Zinslast ist nur deswegen tragbar, weil sie für die Gemeinden derzeit unter einem Prozent liegt. Wenn die Zinsen nur um ein Prozent steigen, zahlen wir alle“, prognostiziert Krüger. 660 Millionen Euro sollen künftig an die Kommunen ausgeschüttet werden mit dem Ziel, für stabile Finanzverhältnisse zu sorgen.

Ausbau von Betreuungsplätzen
Ganz oben auf der Agenda steht derzeit der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen. Finanzieren werden sich diese laut Ulrich Krüger durch ihr Präventionspotenzial: „Die Kindergärten in Städten und Gemeinden sind derzeit preiswerter als die Betreuung schwer erziehbarer Kinder.“

Initiativen wie das im vorigen Jahr ins Leben gerufene Projekt „Kurve kriegen“, mit dem Jugendkriminalität vorgebeugt werden soll, stellen für den Staatssekretär für Inneres und Kommunales eine dauerhafte Lösung dar: „Wir wollen präventiv tätig sein und nicht Wiederbelebungsversuche an Kindern unternehmen, die bereits in den Brunnen gefallen sind.“

 

Quelle: NRZ/WAZ vom 13.07.2012

Autor : Von Erwin Kohl

 


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