Reise nach Dresden, Krakau und Breslau

Der SPD-Ortsvereins Xanten fuhr Ende Mai 2016 für sechs Tage nach Sachsen und Polen. Organisiert von Henryk Soboszek und Klaus Poppke von der AG 60 plus war die sächsische Landeshauptstadt Dresden das erste Zwischenziel. Dort folgte eine sehr interessante Stadtrundfahrt mit anschließendem Rundgang vom Zwinger über Semperoper bis zur Frauenkirche.

Am nächsten Morgen ging es für die 40 Mitfahrer weiter bis nach Krakau, der Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen. Die zweitgrößte Stadt Polens, die im Juli 2016 auch Gastgeber des Weltjugendtages ist, hatte neben dem historischen Stadtkern eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten zu bieten. Vor allem der Hauptmarkt mit der Marienkirche, der Tuchhalle und den unzähligen Cafés und Restaurants fasziniert die Besucher sowohl am Tag als auch in den Abend- und Nachtstunden.

Die Xantenerinnen und Xantener folgten am dritten Tag der Reise einer Einladung in das Rathaus der südpolnischen Metropole. Sławomir Pietrzyk, der stellvertretende Vorsitzende des Rates, begrüßte die Xantener Delegation um den stv. Bürgermeister Volker Markus und den Fraktionsvorsitzenden Olaf Finke.

Foto: SPD
v.l.n.r.: Volker Markus (2. stv. Bürgermeister der Stadt Xanten), Sławomir Pietrzyk (stv. Vorsitzender des Rates der Stadt Krakau), Marek Bruno-Kamiński (Büro für Internationale Zusammenarbeit Stadt Krakau, Dolmetscher), Janusz Kozioł (Berater des Stadtpräsidenten der Stadt Krakau in Sportangelegenheiten), Henryk Soboszek (SPD Xanten, Organisator)
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In seinem sehr interessanten Vortrag über die Stadt Krakau legte Sławomir Pietrzyk den Schwerpunkt auf die wirtschaftliche Entwicklung der jährlich von etwa 9 Mill. Touristen besuchten Metropole an der Weichsel. Bei den sich anschließenden Ausführungen von Janusz Kozioł standen dagegen die Themen Kultur und Sport im Mittelpunkt.
Danach erhielt Volker Markus die Gelegenheit, den sehr aufmerksamen Gastgebern, die sich sehr gut informiert und auf den Besuch vorbereitet hatten, auch die Stadt Xanten vorzustellen. Der Dank zum Abschluss für die Gastfreundschaft beinhaltete natürlich auch eine Gegeneinladung zu einem Besuch in Xanten. Besonders erwähnt werden muss auch die hervorragende Arbeit von Marek Bruno-Kamiński, der als Dolmetscher beide Seiten vertrat.

Nachdem sich dann die Xantener Gäste und auch unsere polnischen Gastgeber am gut sortierten Kuchenbuffet und mit verschiedenen Heißgetränken gestärkt hatten, standen mit der Besichtigung des Rathauses und des Ratssaales zwei weitere Punkte auf dem Programm.

Der Nachmittag stand dann den Reiseteilnehmern zur freien Verfügung, bevor es am frühen Abend zu einer mehrstündigen Besichtigung des Salzbergwerkes Wieliczka im gleichnamigen Ort unweit von Krakau ging. Das dortige Salzbergwerk gehört zu den ältesten und bekanntesten seiner Art auf der Welt und wurde im Jahr 1978 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.

Am folgenden Tag startete die Xantener Delegation zu einem beeindruckenden Tagesausflug nach Zakopane.
Die südpolnische Stadt ist mit rund 30.000 Einwohnern das größte Wintersportzentrum des Landes und liegt etwa 100 Kilometer südlich von Krakau in einem weiten Talbecken der Hohen Tatra nahe der Grenze zur Slowakei.

Nach etwa zwei Stunden Busfahrt durch hügeliges Gelände tauchten die schneebedeckten Berge der Tatra auf. In Zakopane erfolgte ein Umstieg auf mehrere Kleinbusse, um über Privatstraßen zur Talstation der Seilbahn, die auf den 1.987 Meter hohen Kasprowy Wierch führt, zu gelangen. Die hochmoderne Bergbahn bringt die Besucher in zwei Teilabschnitten zur fast ebenso hoch gelegenen Bergstation.

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Unter den Gipfelstürmern waren auch vier Mitglieder der SPD-Ratsfraktion aus Xanten: Volker Markus, Sabine Wrobel, Olaf Finke und Hans-Jürgen Thiele (v.l.n.r.)
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Der (kurze) Trip in die weitestgehend noch vom Schnee bedeckte Berglandschaft durfte natürlich nicht fehlen.

Die auf einem Hügel gelegene Burganlage Wawel mit der Wawel-Kathedrale bildeten am fünften Reisetag den Abschluss der Besichtigungen in der Stadt Krakau.

Bei der Wawel-Kathedrale handelt es sich um die wichtigste Kirche in Polen. Sie ist das Heiligtum der polnischen Katholiken. Fast alle polnischen Könige, aber auch viele Nationalhelden und berühmte polnische Künstler haben dort ihre letzte Ruhestätte erhalten.

Nach einem äußerst abenteuerlichen Aufstieg auf den Glockenturm der Wawel-Kathedrale mit der bekannten Sigismund-Glocke bietet sich dem Besucher ein großartiger Blick über die Altstadt Krakaus.

Am frühen Nachmittag ging es dann auf die letzte Etappe unserer Sechstagereise. Mit der europäischen Kulturhauptstadt des Jahres 2016, dem niederschlesischen Breslau, stand noch ein weiteres Highlight auf dem Programm.

Zunächst wurde das Hotel für die letzte Nacht bezogen. Schon bei der Ankunft fiel der Blick auf den direkt gegenüberliegenden Hauptbahnhof. Dieser in den 1850er Jahren erbaute Bahnhof wurde in den letzten Jahren vollständig saniert und modernisiert. Man kann ihn, ohne zu übertreiben, heute als einen der schönsten Bahnhöfe des Landes bezeichnen.

Nach einer kurzen Nacht, in der die Reiseteilnehmer entweder das DFB-Pokalendspiel Bayern-BVB im Fernsehen anschauten oder in der ausgesprochen beliebten Brauerei Spiz direkt am Marktplatz die Qualität des dort gebrauten Bieres testeten, wurde zum Abschluss der Reise noch ein weiterer Höhepunkt geboten. In einer historischen Straßenbahn ging es kreuz und quer durch die Stadt Breslau.

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Am letzten Tag der Reise ging es mit einer historischen Straßenbahn durch Breslau
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Mit vielen Eindrücken und dem Wunsch, derartige (Bildungs-)Reisen auch in den nächsten Jahren durchzuführen, wurde die Rückfahrt nach Xanten angetreten.

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