Presse-Info: Verkehrssicherheit steht an erster Stelle

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Xanten
Information für die Presse


Xanten, den 2010-06-18


Verkehrssicherheit steht an erster Stelle


Die Gestaltung und der Wiederausbau der Sonsbecker Straße - die im Übrigen längst überfällig ist - nimmt Formen an. Nach der Vorstellung der Verwaltung ist auf den ersten Blick ein optisch durchaus ansehnlicher Entwurf gelungen. Die Überlegungen, die Trassen voneinander zu trennen und in der Mitte einen Grünstreifen anzulegen, in dem darüber hinaus die Bäume erhalten werden, machen nicht nur Sinn, sondern werten einen Stadtteil auf, der längst mehr als ein reines Gewerbegebiet ist. Längst ist augenfällig, dass sich Gewerbe- und Wohngebiet sowie Einkaufszone miteinander mischen. Deshalb ist die Gestaltung der Straße, die eine andere Form als bisher und auch als übliche Kreisstraßen erhalten sollte, daher nur konsequent. Auch der in die Verkehrsfläche integrierte "Radfahrweg" wird in anderen Kommunen gerade mit dem Aspekt der Verkehrssicherheit immer wieder aufgegriffen und als erfolgreich bewertet.
In der zurückliegenden Anwohnerversammlung haben sich fast ausschließlich die Anlieger über die nach ihrer Ansicht zu hohen Ausbaukosten beschwert. Das ist auf den ersten Blick verständlich. Das Argument zieht aber nicht. Denn erstens müssen Anlieger, die im reinen Wohngebiet wohnen, sowohl für die Erschließung als auch für die Erneuerung der Straßen immer weitaus mehr zahlen. Und zweitens profitieren gerade Gewerbetreibende von einem optisch gelungenen Ausbau. Dass Menschen in angenehmer Umgebung gern einkaufen, ist längst eine Binsenweisheit. Wenn das aber so ist, sollten die, die von einem ansprechenden Straßenausbau profitieren ihren Beitrag leisten und nicht die Bürger in Form der Steuerzahler dafür aufkommen lassen. Zu klären bleibt jedoch: Die Verkehrsführung muss Hand und Fuß haben – das betrifft vor allem die Abbiegerspuren für den LKW-Verkehr - und die Sicherheit vor allem der Fahrradfahrer muss gewährleistet sein. Das gilt es in den Sitzungen der poltischen Gremien zu überprüfen.

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